Informationen zum Energieausweis
 
Der Energieausweis ist ein Dokument, das private und öffentliche Gebäude in Hinblick auf ihren Energieverbrauch bewertet.

Durch die im Juni 2007 verabschiedete neue Energieeinsparverordnung (EnEV) wurde vereinbart, dass ab dem 1. Juni 2008 schrittweise die Pflicht zur Erstellung eines solches Energieausweises eingeführt wird.


Passivhaus - Das Haus der Zukunft?

Der Energieverbrauch in den Haushalten steigt, und die Energiepreise ebenso. Wer heute baut, sollte deshalb auch an die Zukunft denken. Neben Wärmepumpentechnologie, Pelletsheizung und anderen auch ökologisch sinnvollen Einrichtungen lohnt es sich mittlerweile, sich auch mit der Passiv-Bauweise ernsthaft auseinanderzusetzen.

Nach offizieller Definition zeichnet sich ein Passivhaus durch einen Heizenergieverbrauch von weniger als 15 kWh/qm jährlich (!) aus. Erreicht wird dieser Wert durch fortschrittliche Wärmedämmung und die konsequente Nutzung der Wärmeenergie der Sonne einerseits sowie von Abwärme andererseits. Die von Haushaltsgeräten und sogar die von den Hausbewohnern selbst abgegebene Wärmeenergie geht nicht verloren. Kernstück des Passivhauses ist dabei ein Wärmetauscher, der mehr als 90% der Abwärme an die automatisch von außen zugeführte Frischluft überträgt. So ist der Wohnraum immer gleichmässig warm und gut gelüftet, ohne dass man die Fenster öffnen muss, und es braucht kaum zusätzliche Energie für die Heizung aufgewendet zu werden.

Zur Gewinnung von Warmwasser stellen Solarkollektoren und Wärmepumpen in Passivhäusern eine gute Ergänzung dar, meistens wird auch noch eine Brauchwasseranlage verwendet, um kein Trinkwasser zu verschwenden. Stromsparende Haushaltsgeräte und Beleuchtung runden dann das Konzept ab.

Die Kosten für ein Passivhaus sind zwar geringfügig höher als bei "gewöhnlicher" Bauweise, dafür gibt es aber auch Förderungen bis zu 50.000 Euro und die Einsparungen bei den Betriebskosten machen das Passivhaus auf ein paar Jahre gesehen insgesamt sogar billiger als ein herkömmlich gebautes.

Im deutschsprachigen Raum werden zur Zeit rund 8.000 Passivhäuser privat bewohnt, und auch bei öffentlichen Gebäuden wird die Passivbauweise immer mehr eingesetzt - die Gründe liegen auf der Hand. Inzwischen gibt es Passivhäuser sogar schon in Fertigbauweise, damit stellen sie auf jeden Fall eine sehr gute Alternative dar.

Informationen zu Blockheizkraftwerken.